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Es stimmt, im Laufe des Sommers hätte ich mich mehr beeilen können, 
von meinem Notquartier zurück in mein Häuschen zu übersiedeln. 
Allerdings war dieses Anfang des Sommers dafür noch nicht
ausreichend getrocknet.
Weiters aber war das
ja nicht das Einzige, was ich zu tun hatte:
Vor allem musste ich Geld ausborgen, um Mieten etc zu bezahlen,
Dann fand ich es sehr wichtig, diese Homepage einzurichten.
Und zumindest gelegentlich zu musizieren
war mir, soweit dies möglich war,
ein Bedürfnis, das zu unterdrücken ich nicht sinnvoll fand.

In meinem Häuschen war extremes Chaos, aber ich benutzte zumindest
die Waschmaschine  und räumte jedes Mal, wenn ich hinüberging,
ein bischen auf. S
eit Anfang Sept hatte ich da auch wieder Internet.
Also organisierte ich allerlei IT-Einkäufe, einerseits Dinge,
die ich nun unbedingt brauchte, wie z.B. ein neues Bett,
andererseits neue Geigensaiten und div Zubehör, was ich für meine
weitere Arbeit unbedingt brauche.
Dies alles ging nach Wien zu Freunden, die angeboten hatten,
mich besuchen zu kommen.

Ende Okt hätte ich eig
entlich fertig sein wollen, als es aber einen ganz
ungewöhnlichen Wintereinbruch gab. Ich hatte einen 500W Frostwächter
und liess die Kochplatte mit ca 500W laufen, das reichte aber nicht,
weil das Dachbodenzimmer ziemlich undicht ist und bei Wind schnell abkühlt.
Infolgedessen hatte ich eine Verkühlung und bat meinen Lebensmittelliferanten,
von meinem vorherigen Not-Zimmer im selben Haus den 2000W Ofen
heraufzutragen.
Dieser stand nun am Gang, als mich mein Vermieter besuchen kam,
im Gegensatz zum Frühjahr tat er dies jetzt recht häufig,
um meine Rückübersiedlung in mein Häuschen zu urgieren.
Als ich am Abend den Ofen hereinholen wollte, war er weg.
Als der Vermieter das nächste mal urgieren kam, am Mo 19.11, fragte ich ihn,
warum er denn den Ofen weggetragen hatte, da sagte er, er werde am Mi
den Strom abdrehen, woraufhin ich ihm mit rechtlichen Schritten drohte.
Wenn er will, daß ich drüben mit dem Aufräumen vorankomme,
ist es wenig sinnvoll, daß ich bei  Zimmertemperatur unter 15°
unausgeschlafen zitternd aufwache, mit dem Anspruch,
hinüber in mein Häuschen zu gehen, um weiter aufzuräumen,
wo es erst nach einigen Stunden heizen erträglich wird.

Das Wetter besserte sich, ich ging etwa alle 3 od 5 Tage hinüber,
arbeitete die Nacht durch, teils am Computer, teils um aufzuräumen,
und schlief mich dann, nach so einem Doppeltag, ausgiebig aus. 
Terminliche Gründe führten dazu, daß der Besuch aus Wien,
kurzfristig angekündigt, am Do 29.12. kam, das war insofern ungünstig,
als ich gerade 27-28. einen solchen Doppeltag gehabt hatte,
aber ich konnte immerhin 9 Std ausschlafen.
Nun war ein Klappbett, eine Rollmatratze und sonst Allerlei in meinem
Häuschen, es fehlte aber noch ungefähr 1 ausgiebiger Arbeitstag,
um zurückzuübersiedeln. Dies plante ich fur die nächsten Tage,
und mein Besucher und ich  gingen etwas essen.
Als ich in mein Notquartier zurückkam, um mich auszuschlafen,
war aber der Strom abgedreht, der Vermieter telefonisch nicht
erreichbar, mein Handy-accu schwach.
Mir blieb also nicht viel anderes übrig, als mit der Taschenlampe
das Nötigste einzupacken, mich von meinem Besucher noch
in mein Häuschen fahren zu lassen und den nötigen Arbeitstag anzuhängen.
Fr 30. hatte ich es geschafft und konnte mich schlafenlegen.
Ich war, erzwungenermassen, in den
79+1/2 Std zwischen
Di.27. ca.11:30  bis  Fr.30 ca 19h,  
gerade 9 Std zum Schlafen gekommen
(Mi.28, 21h .. Do.29, 06h).

Im Laufe einiger Tage konnte ich mich wieder stabilisieren und machte
eine bemerkenswerte Entdeckung:
Einer der Gründe, weshalb ich die Rückübersiedlung
lieber noch aufgeschoben hätte war, daß ich im Laufe des Sommers
zwar zahlreiche Mäuse gefangen hatte, aber offensichtlich nicht alle.
Nun begriff ich aber, daß sie scheinbar irgendwo ins Haus
zurück
können, vielleicht sind es ja wenige, 1 od 2, die ich schon so oft
in der Lebendfalle in den Garten getragen hatte.
Aber jetzt habe ich beobachtet, wie eine Maus mit den Hinterbeinen
am Eingang stehenbleibt, sich in den Fallenkäfig streckt,
den Köder-Käse erfasst und damit wegläuft.
Danach fällt die Klappe zu od bleibt offen.
Meine Lebensmittel habe ich unterm Bett in Plastiksäcke verpackt,
bisher unbeschadet, denn die Mäuse halten sich
vorsichtig auf Distanz von mir.
Ich werde sehen, was passiert, wenn ich einige Stunden weg bin,
um meine weiteren Sachen aus dem Notquartier zu holen.

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